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Gedichte zum Thema Geburt/Taufe




Gedicht 1 bis 6 von insgesamt 6 Gedichten

Die Kindheit
Noch bin ich ein Kind
Noch fühl ich nur Unschuld und Freuden
Und weiß nicht, was Leiden
Und Kümmernis sind.

Noch sehe ich die Welt
So lachend wie Blumengefilde
Voll göttlicher Milde,
Die Alles erhält.
Ich kenne noch nicht
Des Lebens betäubende Sorgen
Die Nacht und der Morgen
Hat Freud im Gesicht!

O lass mich als Kind,
Gott! Leben und Dasein empfinden
Und Seligkeit finden,
Wo Tugenden sind!

Gottlob Wilhelm Burmann
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Vater werden ist nicht schwer...
Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein dagegen sehr.
Ersteres wird gern geübt,
weil es allgemein beliebt.
Selbst der Lasterhafte zeigt,
dass er gar nicht abgeneigt;
nur er will mit seinen Sünden
keinen guten Zweck verbinden,
sondern, wenn die Kosten kommen,
fühlet er sich angstbeklommen.
Dieserhalb besonders scheut
er die fromme Geistlichkeit,
denn ihm sagt ein stilles Grauen:
das sind Leute, welche trauen.

Wilhelm Busch
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Was eine Kinderseele...
Was eine Kinderseele
aus jedem Blick verspricht!
So reich ist doch an Hoffnung
ein ganzer Frühling nicht.

Hoffmann von Fallersleben
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Liebe, menschlich...
Liebe, menschlich zu beglücken,
nähert sie ein edles Zwei,
doch zu göttlichem Entzücken,
bildet sie ein köstlich Drei.

Johann Wolfgang von Goethe
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Ihm ruhen noch im Zeitenschoße... (Aus: Das Lied von der Glocke)
Ihm ruhen noch im Zeitenschoße
Die schwarzen und die heitern Lose,
Der Mutterliebe zarte Sorgen
Bewachen seinen goldnen Morgen.

Friedrich von Schiller
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So, wenn ich schaue in dein Antlitz mild...
So, wenn ich schaue in dein Antlitz mild,
wo tausend frische Lebenskeime walten,
da ist es mir, als ob Natur mein Bild
mir aus dem Zauberspiegel vorgehalten.

Annette von Droste-Hülshoff
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